Sheenas Schreibtagebuch

 

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Schreiben so oder so

Umzug

Dieser Blog ist in eine anregende, neue Umgebung umgezogen: http://sheena2.blogspot.com/
29.8.08 13:46


Paradoxe Paranoia

Waah, jemand liest meinen Blog! Großartig, wie ambigue man sich anstellen kann. Einerseits war ich mir sicher, mir darüber bewusst zu sein, dass ich hier Texte schreibe, die potentiell jeder lesen kann, der über einen geeigneten, medientechnischen Zugang und die benötigten kognitiven Fähigkeiten verfügt. Außerdem habe ich einigen Menschen ganz explizit den Link zu diesem Blog zur Verfügung gestellt. Da aber schon lange keine Kommentare und Gästebucheinträge eingegangen waren, hatte ich das Wissen darum, dass die Texte, die ich produziere, manchmal auch von jemand anderem als mir gelesen werden, ein bisschen aus den Augen verloren. Anders kann ich mir zumindest den kleinen Schock kaum erklären, der mich gerade eben ereilte, als ich die Statistik-Funktion entdeckt habe. Daher nun also ein expliziter Aufruf an die Leserin/ den Leser: Sag doch auch mal was!
25.8.08 17:01


Sichtbar machen

Im letzten Eintrag habe ich beschrieben, wie schwer es mir fällt, all die "kleinen" Textschnippsel, die gut und gern auch mal zwanzig Seiten lang sein können, im Auge zu behalten. Mittlerweile ist mir aufgefallen, dass ein großer Teil des Problems damit zusammenhängt, dass die Texte "unsichtbar" sind. Sie verstecken sich in Ordnern und Unterordnern auf dem Rechner. Ich hatte zwar den vagen Verdacht, dass sie da irgendwo sind, aber so recht präsent waren sie nicht. Die logische Konsequenz daraus war jetzt, ALLES auszudrucken. Das hört sich nach einer immensen Papierverschwendung an, ist aber unumgänglich. Ich habe mir einen guten alten Leitz-Ordner samt Register geschnappt und alle Texte nach geplanten Kapiteln geordnet abgelegt. Das hatte einerseits den Effekt, dass ich endlich mal gesehen habe, dass ich bisher nicht nichts geschafft habe. Das ist eine sehr beruhigende Erkenntnis. Andererseits hat es den Vorteil, dass ich genau sehen kann, für welche Bereiche ich schon viel gearbeitet habe und welche eher noch dürftig bestückt sind. Abgesehen davon vermittelt das Ausdrucken eines vorläufig abgeschlossenen Textes viel mehr das Gefühl, etwas hergestellt zu haben als einfach nur eine Datei zu speichern und zu schließen.
21.3.07 22:02


Schreiben und der Rest des Lebens

Eigentlich schwebte mir ein blog vor, der eben grade keinen seelischen Exhibitionismus vorführt, sondern sich auf ein Thema konzentriert, das man halbwegs emotionslos abhandeln kann: nämlich Schreiben. So einfach ist das aber nicht. Die Gesamtverfasstheit wirkt sich stärker auf die Schreiblustigkeit aus als gedacht. Deswegen besteht die Gefahr, dass das Schreibtagebuch zu einem Rechtfertigungstagebuch für Nichtschreiben wird.
11.3.07 23:25


Die Sache mit dem Realismus

Pläne sollte man immer so realistisch wie möglich gestalten - haben sie gesagt. Und sie hatten wieder mal recht. Dass es nicht sehr realistisch war, für das Wochenende die Korrektur von 30 Klausuren einzuplanen, hatte ich zwar schon befürchtet. Dass ich dann aber keine einzige angeschaut habe, erweist sich im Nachhinein doch als etwas verheerend. Das führt jetzt natürlich dazu, dass in den nächsten Tagen genau das zu kurz kommt, worum es eigentlich geht - exakt: das Schreiben. Eingeplant werden muss jetzt nämlich eine Aufholjagd in Sachen Nebenjobbewältigung. Das bringt uns zu unserem nächsten Thema, das sich mit dem Nein-Sagen beschäftigt. Kennt jemand von Brecht den Ja-Sager und den Nein-Sager? Ich bin gebürtige Ja-Sagerin. Kannst du mal? Ja klar! Hast du mir mal? Ja, kein Problem! Dätsch mer net? Aber sicher, gerne! Kann man sich irgendwo einen selbstschützenden Nein-Reflex nachinstallieren lassen? Der wäre mir einiges wert.
28.2.07 01:00


Please send your abstract ...

There is only one thing, that is much more worse than writing in german: writing in english. I like to read books in english, but that doesn't help very much. Even so I know, that most of the abstracts from german authors may sound very german, I find it embarassing to express myself in that kind of way. Therefore I decided today to combine my next vacation trip with a language course. It is horrible to avoid international cooperation because of being afraid of speaking or writing in english.
21.2.07 21:41


Clustering

Als besonders hilfreich hat sich für mich während des Workshops eine Methode erwiesen, die zunächst recht trivial wirkt. Das Clustering. Eine gute Beschreibung findet sich unter:
Arbeitsblätter Clustering
Ausgehend von einem Startbegriff bildet man mehrere Assoziationsketten, die auch untereinander verknüpft sein dürfen. Mit dieser Methode ist es mir in der praktischen Übung dort recht schnell gelungen, den Wust an Informationen, den ich zu der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema "Spiel" im Kopf habe, in Gruppen zu ordnen. Und ich habe auch gesehen, in welchem Verhältnis diese Gruppen zueinander stehen. Die Methode hat zwar tatsächlich Ähnlichkeiten mit dem bekannten Mindmappingverfahren, ist aber weniger rational und kommt mir daher sehr entgegen, da sie einen spielerischen, eher organischen Charakter hat.
18.2.07 16:48





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