Sheenas Schreibtagebuch

 

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Boah, fick Dich, Imaginäres

Das Buch heißt natürlich nicht so, sondern in ordentlich: "Das Fiktive und das Imaginäre" (W. Iser). Nachdem ich mich die vergangenen Tage mit Castoriadis und Husserl herumgeplagt hatte, dachte ich mir heute Morgen: Das ist ein guter Tag, um sich mal ein kleines schreiberliches Erfolgserlebnis zu gönnen: Machen wir heute mal den Abschnitt über Iser fertig, das haben wir ja alles schon dreimal gelesen und exzerpiert, das muss man ja nur noch runterschreiben. Lass uns das doch einfach runterschmieren, wie die fünf Seiten Castoriadis-Darstellung letzte Woche. Das war wohl nix. Jetzt weiß ich auch wieder, warum ich mich davor seit Monaten drücke. Iser lässt sich eigentlich nicht paraphrasieren. Maaaann, ich kann doch nicht das komplette erste Kapitel zitieren. Wie soll das denn gehen? Es ist nicht mal so, dass ich nicht verstehen würde, was er will. Das ist soweit eigentlich halbwegs einleuchtend. Aber sobald man von seinem Wortlaut abweicht und versucht, eigene Umschreibungen zu finden, hört es sich maximal nur halb richtig an. Und ich denke bei jedem einzelnen Satz: Naja, Fräulein, so ganz stimmt das jetzt aber eigentlich nicht ... tztztz <-- Das Geräusch, das ich an dieser Stelle denke, hört sich eigentlich gar nicht an wie "tz", sondern eher wie "z z z". Wozu habe ich denn vier Semester lang deutsche Sprachwissenschaft studiert, wenn ich nicht mal weiß, wie diese seltsamen, verächtlichen Laute heißen?!
5.8.08 22:05
 


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