Sheenas Schreibtagebuch

 

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Sichtbar machen

Im letzten Eintrag habe ich beschrieben, wie schwer es mir fällt, all die "kleinen" Textschnippsel, die gut und gern auch mal zwanzig Seiten lang sein können, im Auge zu behalten. Mittlerweile ist mir aufgefallen, dass ein großer Teil des Problems damit zusammenhängt, dass die Texte "unsichtbar" sind. Sie verstecken sich in Ordnern und Unterordnern auf dem Rechner. Ich hatte zwar den vagen Verdacht, dass sie da irgendwo sind, aber so recht präsent waren sie nicht. Die logische Konsequenz daraus war jetzt, ALLES auszudrucken. Das hört sich nach einer immensen Papierverschwendung an, ist aber unumgänglich. Ich habe mir einen guten alten Leitz-Ordner samt Register geschnappt und alle Texte nach geplanten Kapiteln geordnet abgelegt. Das hatte einerseits den Effekt, dass ich endlich mal gesehen habe, dass ich bisher nicht nichts geschafft habe. Das ist eine sehr beruhigende Erkenntnis. Andererseits hat es den Vorteil, dass ich genau sehen kann, für welche Bereiche ich schon viel gearbeitet habe und welche eher noch dürftig bestückt sind. Abgesehen davon vermittelt das Ausdrucken eines vorläufig abgeschlossenen Textes viel mehr das Gefühl, etwas hergestellt zu haben als einfach nur eine Datei zu speichern und zu schließen.
21.3.07 22:02
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Spacecadet (23.3.07 11:02)
Nach einer Weile bin ich zu Microsoft Outlook gewechselt, um meinen Kram in Ordnung zu halten.
Die Kombination aus Task und Calendar-Funktion klappt recht gut, man muss auch nicht so streng mit sich sein, um da Ordnung zu halten, das klappt recht gut.
Ich definiere eine Task als Teilprojekt und den Fortschritt dokumentiere ich dann darin. Sehr praktisch ist dabei die Möglichkeit, Dateien jeglicher Form als Attachment oder als Thumbnail einzufügen.


sheena (23.3.07 11:05)
Ist natürlich auch ne Idee. Hat hat wieder den Nachteil, dass es "nur" im Rechner drin ist. Ist aber natürlich individuell unterschiedlich. Ich brauch das Gefühl, etwas "in der Hand" zu haben.


Spacecadet (23.3.07 13:11)
Bei mir kommt es drauf an, wie endgültig die Texte sind. Ausdrucken tue ich in einem Vorstadium eh meist nur zum Korrekturlesen und Abheften kann man auch nach Belieben. Abgeheftete Sachen sind bei mir nach 2 Wochen meist aus dem Gedächtnis gefallen.
Bei Outlook habe ich die meisten Projekte jedoch auf einem Blick und vergesse die deshalb nicht.

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